K17 bei Juta 2019

 

Die Juta (=Jugendtagung) des Österreichischen Jugendrotkreuzes ist eine Woche voller Spaß. Ich kam mit einem unsicheren Gefühl an: Wie wird das ablaufen? Wer betreut mich? Mit wem teile ich ein Zimmer? Ist es das überhaupt wert, einen Teil meiner Osterferien dafür zu opfern? Diese Fragen sind bereits in den ersten Stunden komplett verflogen. Du machst dir keine Sorgen, weil von Anfang an eine familiäre Stimmung herrscht. Die Betreuer brechen das Eis und du fühlst dich wohl.

In dieser Woche habe ich Leute aus ganz Österreich kennen gelernt, hab mit ihnen das Zimmer geteilt und sehr viel Spaß mit ihnen gehabt. Ich habe in dieser einen Woche mehr gelernt als in drei Wochen in der Schule.

Der Tag beginnt bereits um 7 Uhr mit dem freiwilligen Morgensport. Anschließend hat man Zeit zum Duschen und  Frühstücken. Ab 9 Uhr geht es voll ab, denn man hört nicht nur zu oder schreibt, sondern man ist ein Teil dieser Stunden. Man lernt mit Rollenspielen die Leute kennen und lernt auch, wie man miteinander umgeht.

Du lernst auch Verschiedenes über das Rote Kreuz  und erfährst, wie du dich engagieren kannst. Ich habe sehr viel über das Humanitäre Völkerrecht und die Genfer Abkommen gelernt. Vor dieser Woche dachte ich, das Rote Kreuz wäre nur in Österreich aktiv. Jetzt weiß ich, dass diese Organisation in fast allen Ländern der Welt tätig ist.

Ich erfuhr, dass das Rote Kreuz auch als Roter Halbmond und als Roter Davidstern in Konfliktsituationen auftritt. Wenn man eines dieser Symbole trägt, dann darf man nicht angegriffen werden.

Ich könnte noch viel über das Rote Kreuz schreiben. Meine Empfehlung: Engagiert euch und ihr werdet viel Spaß dabei haben!

Emin Demir (1FSC)